Wichtige Fragen und Antworten rund um die Erdbeere

Der Jahreskalender des ErdbeergärtnersJeder Gärtner weiß: Im Garten gibt es immer etwas zu tun. Und damit Sie keinen wichtigen Schritt im Erdbeerbeet verpassen, haben wir für Sie den Jahreskalender des Erdbeergärtners zusammengestellt. So wissen Sie Monat für Monat, worauf Sie bei der Pflanzung, Pflege und Ernte Ihrer Erdbeeren beachten müssen.

Wie bringe ich Erdbeeren über den Winter?

Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen und deshalb winterhart. Um sicherzugehen, dass die Erdbeerpflanzen den Winter auch tatsächlich überstehen, ist es besonders wichtig, sie vor Frost zu schützen. Bei Erdbeeren, die auf dem Balkon oder auf der Fensterbank im Blumenkasten gezüchtet werden, ist dies relativ einfach: Sollte der Frost nicht besonders streng sein, reicht es in der Regel aus, den Topf in eine geschützte Ecke zu stellen, also möglichst nah an die Hauswand und sie regelmäßig, ein kleines bisschen zu gießen. Als zusätzlicher Schutz können Stroh und Reisig auf den Pflanzen verteilt werden.

Bei Erdbeerpflanzen, die im Gartenbeet gezüchtet werden, sieht es schon etwas anders aus: Das größte Problem ist die Frostempfindlichkeit der Wurzeln. Da die Pflanzen auch im Beet nicht so tief wurzeln, sind sie dem Frost relativ schutzlos ausgeliefert. Sie müssen also unbedingt gut geschützt werden. Dies kann in Form von Stroh oder Reisig (Fichte) geschehen, das zwischen die Reihen gestreut wird, den Pflanzen aber dennoch Luft zum Atmen lässt.

Anders sieht das bei Planen aus, die in der Regel luftdicht sind und sich deshalb nicht zum Schutz eignen. In diesem Fall ist zum Überwintern ein Vlies zu bevorzugen, das die Erdbeerpflanzen zwar bedeckt, aber für eine angemessene Zirkulation von Luft und Feuchtigkeit sorgt. So verhindern Sie Pilzbefall und Fäulnis auf den Pflanzen.

Wichtig ist, dass die Abdeckung nicht zu früh entfernt wird. Spätfrost ist der größte Feind der Erdbeerpflanze. Zusätzlich verhindern die Abdeckung, und die damit einhergehende Wärmeisolation, dass die Pflanzen zu früh austreiben und ein erneuter Kälteeinbruch größeren Schaden anrichten kann. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie die Abdeckung entfernen, sobald ein erneuter Frost unwahrscheinlich ist. Belässt man das Stroh nämlich zu lange zwischen den Erdbeeren, besteht die Gefahr der Fäulnis und anderer Erkrankungen. Spätestens im März ist der Zeitpunkt dafür gekommen. So gelingt das Überwintern Ihrer Erdbeeren sicher.

Bevor Sie die Pflanzen in die Winterruhe schicken, sollten Sie alle Blätter entfernen, ohne jedoch dabei das Herz der Pflanze zu beschädigen. Altes Laub bietet im Winter – gerade unter der Abdeckung – nämlich den perfekten Nährboden für Krankheitserreger und Schädlinge. Vergessen Sie auch im Winter nicht, die Pflanzen in regelmäßigen Abständen ein wenig zu gießen.

Kann ich Erdbeeren auch auf dem Balkon züchten?

Auch wer keinen eigenen Garten hat, muss nicht auf den Genuss frischer Erdbeeren aus der eigenen Zucht verzichten. Im Balkonkasten lassen sich Erdbeeren nämlich viel leichter züchten, als dies zumeist angenommen wird. Fast alle Erdbeersorten sind für die Zucht auf dem Balkon geeignet, oft lassen sie sich sogar gut miteinander kombinieren. Ideal sind die kleinen Walderdbeeren und eine Kreuzung aus Gartenerdbeere und Walderdbeere. Sie werden nur bis zu 25 Zentimeter hoch, beginnen schon im April zu blühen und treiben früh – und danach immer wieder – kleine, aber sehr aromatische Früchte aus. Am besten gedeihen sie in Hängetöpfen.

Wichtig ist natürlich, dass die Erdbeerpflanzen auf dem Balkon einer optimalen Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Ein windgeschützter Südbalkon oder ein Balkon mit Nachmittagssonne sind hierfür ideal. Aber auch ein Nordbalkon bietet – bei der richtigen Platzierung der Pflanzen – die Möglichkeit zur Erdbeerzucht auf dem eigenen Balkon.

Am besten pflanzen Sie die Erdbeeren im August an windgeschützter Stelle in Hänge- oder Terracottatöpfe, die Sie mit gut wasserdurchlässiger humusreicher Erde befüllen und regelmäßig mit handelsüblichem Dünger versehen. Ansonsten bedürfen die Erdbeeren kaum besonderer Zuwendung, was sie zur perfekten Balkonpflanze macht.

Welche Erdbeersorte ist am besten geeignet?

Welche Erdbeeren Sie pflanzen, hängt ganz davon ab, welche Geschmacksrichtung Sie bevorzugen, wo die Pflanzen gesetzt werden sollen und wann Sie mit der Ernte beginnen möchten. Während sich für die Zucht im Balkonkasten vorwiegend kleine Sorten, wie etwa Walderdbeeren, eignen, können im Garten fast alle Sorten angebaut werden.

Wer mit der Ernte schon besonders früh beginnen möchte, kann beispielsweise zwischen den aromatischen Lambada, den eher herben Honeoye, die eher für Marmeladen und Desserts geeignet sind, den pflegeleichten Kent und den süßen Primera wählen.

Für einen mittleren Erntebeginn stehen die traditionelle Mieze Schindler, die sehr süße Senga Sengana, die vitaminreiche Elsanta, die leuchtend rote Korona, die aromatische Polka und die resistente Junita zur Auswahl.

Einen mittelspäten Erntebeginn verspricht die Sorte Sonata, deren Beeren besonders saftig und süß sind und die zumeist wunderschön glänzt. Späte Erdbeersorten wären beispielsweise die saftige Symphony, die Julietta, mit ihren ausgesprochen großen Früchten, die liebliche Cosima und die wunderschön geformte Salsa. Mehrere Ernteschübe über das Jahr verteilt, haben Sie mit der Sorte Ostara, die zwischen Juni und dem ersten Frost immer wieder frische Erdbeeren aus der eigenen Ernte verspricht.

Wie kann ich Erdbeeren selber züchten?

Wenn Sie einmal Erdbeeren angepflanzt haben, können Sie Ihren Bestand problemlos selbst erweitern. Im Gartenbeet gestaltet sich die Erdbeerzucht relativ einfach:

Im Sommer bilden die Erdbeeren neue Triebe, an deren Ende junge Pflanzen wachsen. Die stärksten Triebe befestigen Sie mit einem gebogenen Eisendraht oder mit einem Zelthering im Boden, sodass sie anwachsen können.

Nach etwa 6 Wochen ist die junge Pflanze stark genug, um sich selbst versorgen zu können. Sie können nun den alten Trieb abschneiden.

Wer die Erdbeeren auf dem Balkon züchtet, kann die jungen Pflanzen abschneiden, sobald der Trieb etwa 40 Zentimeter lang ist. Die kleine Pflanze wird dann eigenständig eingepflanzt und wird bald schon Wurzeln treiben und wachsen.

Wichtig ist: Sollten Sie keine neuen Erdbeeren pflanzen wollen, schneiden Sie die Austriebe regelmäßig weg, denn sie kosten die Pflanze viel Kraft, die sie eigentlich in die Produktion großer Früchte stecken könnte. Auch Erdbeeren können eben nicht alles zur gleichen Zeit.

Wer knabbert meine Erdbeeren im Garten an?

Eine große Gefahr für reife Früchte und die Blüten der Erdbeerpflanze sind bestimmte Schädlinge. Zahlreiche Hobbygärtner stellen sich zur Reifezeit angesichts angeknabberter Früchte häufig die Frage: „Wer frisst meine Erdbeeren im Garten?“ Die unansehnlichen Löcher in den Erdbeeren werden von Schnecken verursacht, die insbesondere in niederschlagsreichen Jahren großen Schaden anrichten. Die Blütenblätter der Erdbeerpflanze werden von sogenannten Erdbeerblütenstechern angeknabbert. Dabei handelt es sich um einen kleinen Schädling aus der Familie der Rüsselkäfer. Welke und vertrocknete Blätter deuten auf einen Befall durch die Bodenspinnmilbe hin.

Wie kann ich Erdbeeren überwintern?

Erdbeeren sind winterharte Kulturpflanzen, die leichten bis mäßigen Frost vertragen. Um die Wurzelballen vor strengen Nachtfrösten zu schützen, wird bei Freilanderdbeeren zu Beginn der Frostperiode eine Abdeckung ausgelegt. Dabei kann es sich um eine Schicht Rindenmulch oder Stroh bzw. um ein atmungsaktives Vlies handeln. Als Kübelpflanze überwintern Erdbeeren auf dem Balkon oder der Terrasse an einem windgeschützten Ort. Zum Schutz vor strengem Frost wird der Kübel mit einer Luftpolsterfolie umwickelt und auf einer isolierenden Unterlage aus Styropor oder Holz platziert.

Wie pflanze ich Erdbeeren richtig?

Die besten Erträge im Folgejahr liefern Erdbeerpflanzen, die im Sommer gepflanzt werden. Der Boden sollte einen niedrigen pH-Wert aufweisen. Vor dem Einpflanzen bereiten Sie den Boden mit handelsüblichem Humusdünger, Kompost oder Stallmist vor. Das Pflanzloch muss groß genug sein, dass die Wurzeln nicht gestaucht werden. Das Herz der Erdbeerpflanze liegt beim Auspflanzen auf dem Niveau des Erdreiches. Beim Herz handelt es sich um den Punkt, an dem der Wurzelballen in das Blattwerk übergeht. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen liegt optimalerweise bei etwa 30 cm, während ein Reihenabstand von mindestens 60 cm eingehalten werden sollte. Nachdem der Pflanzvorgang beendet ist, gießen Sie die Erdbeeren kräftig an.

Wie werden Erdbeeren richtig gelagert?

Erdbeeren besitzen eine äußerst druckempfindliche Oberfläche und sollten sofort nach dem Kauf aus der Verpackung genommen werden. Optimal ist die Lagerung bei Zimmertemperatur, wenn die Erdbeeren binnen eines Tages verzehrt werden. Im Kühlschrank halten sich die roten Früchte bis zu zwei Tage. Die Lagerung erfolgt optimalerweise im Gemüsefach. Erdbeeren sollten vor der Lagerung in stehendem Wasser gewaschen werden. Stiele und Blätter werden anschließend entfernt und Druckstellen werden großzügig weggeschnitten.

Wie friere ich Erdbeeren richtig ein?

Erdbeeren einfrieren ist eine Möglichkeit, die süßen roten Früchte für längere Zeit haltbar zu machen. Vor dem Einfrieren waschen und putzen Sie die Erdbeeren und lassen sie im Anschluss auf einer saugfähigen Unterlage abtropfen. Anschließend platzieren Sie die Früchte einzeln auf einem Tablett und lassen sie ca. zwei Stunden im Gefrierschrank vorfrieren. Danach füllen Sie die Erdbeeren in einen Gefrierbeutel oder eine Dose um und platzieren das Gefäß wieder im Gefrierschrank. Im eingefrorenen Zustand bleiben die Früchte für die Dauer von rund acht Monaten haltbar.

Wie muss ich Erdbeeren düngen?

Um eine ertragreiche Ernte einzufahren, ist es wichtig, Erdbeeren zu düngen. Bereits vor dem Auspflanzen wird der Boden mit Nährstoffen angereichert. Natürliche Düngemittel sind Torfmull, getrockneter Rinderdung oder Komposterde. Alternativ greifen Sie auf organischen Dünger aus dem Handel zurück. Handelsüblicher Erdbeervolldünger wird in einer Menge von 60-80 g pro Quadratmeter in den Boden eingebracht. Humusdünger sollte tief eingegraben werden, um auch in den unteren Schichten des Erdreichs eine optimale Nährstoffanreicherung zu gewährleisten.

Wie zuckere ich Erdbeeren richtig?

Reife, sonnengereifte Erdbeeren besitzen von Natur aus einen aromatischen süßen Geschmack. In zahlreichen Haushalten werden die Früchte vor dem Verzehr trotzdem gezuckert. Bei der Verwendung von Kristallzucker wird den Erdbeeren der Wasseranteil entzogen und es bildet sich nach kurzer Zeit ein süßlicher roter Saft. Diesen Prozess umgehen Sie, indem Sie statt des kristallinen Produktes Puderzucker verwenden. Etwa ein Esslöffel Puderzucker wird mit einem halben Teelöffel Zitronensaft vermischt, damit sich der Zucker auflöst. Anschließend wird das Gemisch über die reifen Früchte gegeben. Die Menge reicht für rund 250 g frische Erdbeeren.

Wie kann ich Erdbeeren vermehren?

Zahlreiche Gartenbesitzer fragen sich nach einer guten Ernte, wie man Erdbeeren vermehren kann. Die Lösung ist denkbar einfach. Erdbeerpflanzen bilden in der Wachstumsphase Triebe mit Ablegern aus. Kräftige Jungpflanzen, die noch nicht tief mit den Wurzeln im Erdreich verankert sind, heben Sie heraus und trennen sie mit einer scharfen Gartenschere von der Mutterpflanze. Die junge Erdbeerpflanze pflanzen Sie zunächst in ein Gefäß und wässern sie gut. Ende Juli kann die Jungpflanze im Garten ausgepflanzt werden. Erste Erträge sind im darauffolgenden Jahr zu erwarten.

Wie wasche ich Erdbeeren richtig?

Erdbeeren waschen Sie richtig, indem Sie die Früchte in einer Schüssel mit stehendem Wasser von Erdresten und Schmutzpartikeln befreien. Die Reinigung unter fließendem Wasser ist unbedingt zu vermeiden, da der Wasserstrahl die empfindliche Oberfläche der Erdbeeren beschädigen kann und die Früchte das charakteristische Aroma verlieren. Stiele und Blätter entfernen Sie erst nach dem Waschen der Erdbeeren. Früchte ohne Kelchblätter saugen sich schnell mit Wasser voll, was den Geschmack beeinträchtigt.

Erdbeeren: Was steckt drin?

Die schmackhaften süßen Früchte enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe und viele Menschen fragen sich: Was steckt drin in Erdbeeren? Wichtigster Nährstoff in Erdbeeren ist Vitamin C. Bereits eine Schale mit 200 g Inhalt deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Darüber hinaus stecken Mineralstoffe wie Eisen, Phosphor und Kalzium sowie Folsäure in Erdbeeren. Da die Früchte zu mehr als 90 Prozent aus Wasser bestehen und nur einen geringen Anteil Fruchtzucker besitzen, sind sie äußerst kalorienarm. 100 g frische Erdbeeren haben nur etwas mehr als 30 Kalorien. Bei Bananen liegt der Kaloriengehalt zum Vergleich dreimal so hoch.

Erdbeeren: Was passt dazu im Beet?

Bei Mischkulturen im Garten müssen Sie darauf achten, dass sich die Wurzeln der angebauten Pflanzenarten nicht ins Gehege kommen und jede Pflanze ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Vermeiden sollten Sie den gemeinsamen Anbau von Erdbeeren und sämtlichen Kohlsorten, da die Pflanzen gegenseitig die Nährstoffe im Boden entziehen. Gut geeignet in der Nachbarschaft sind Gemüsesorten wie Radieschen, Spinat, Zwiebeln und Koriander. Auch Kapuzinerkresse, Kopfsalat und Mangold vertragen sich gut mit Erdbeeren.

Wo kann man Erdbeeren kaufen?

Wer den Anbau von Erdbeeren im heimischen Garten plant, stellt sich die berechtigte Frage, wo man Erdbeeren kaufen kann. Im Frühjahr sind Jungpflanzen in einschlägigen Fachgeschäften und Baumärkten erhältlich. Meist halten die Geschäfte nur eine begrenzte Auswahl an Erdbeersorten bereit. Deutlich größer ist das Angebot bei Online-Versandhändlern. Dort finden Sie neben der klassischen Gartenerdbeere auch Erdbeerpflanzen für den Balkon und exotische Sorten wie Walderdbeeren, Weiße Erdbeeren und Hängeerdbeeren.

Wo kommen Erdbeeren her?

Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung ist die Gartenerdbeere keine Zuchtform der heimischen Walderdbeere. Die Urform der schmackhaften Früchte stammt aus Übersee und wurde im 18. Jahrhundert am Sankt-Lorenz-Strom von französischen Siedlern entdeckt. In Europa wurden die großen Früchte unter der Bezeichnung amerikanische Scharlach-Erdbeere bekannt. Nach der Entdeckung der Chile-Erdbeere im Jahr 1714 wurden beide Arten in Holland miteinander gekreuzt. Auf diese Weise entstanden die Vorläufer der heute bekannten Gartenerdbeere.

Wieso sind Erdbeeren Nüsse?

Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Anders als der Name es vermuten lässt, gehören Erdbeeren nicht zu den Beeren, sondern zählen aus botanischer Sicht zu den sogenannten Sammelnussfrüchten. Als eigentliche Frucht gelten die winzigen gelblich gefärbten Nüsschen auf der Oberfläche des fleischigen Blütenbodens. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu echten Beeren: Im Inneren befinden sich keine Samen. Diese sind, wie bei klassischen Nüssen, von einer harten Schale umgeben und befinden sich an der Außenseite der Früchte.

Wieso sind Erdbeeren rot?

Die tiefrote Färbung der Früchte ist ein charakteristisches Merkmal von Erdbeeren. Die Rotfärbung ist auf einen chemischen Prozess zurückzuführen, an dem die wasserlöslichen Flavonoide Anthocyan und Kaempferol beteiligt sind. Die natürlichen Pflanzenfarbstoffe kommen in zahlreichen Pflanzen vor. Die rote Farbe ist ein Lockmittel, das Menschen und Tiere zum Verzehr animieren soll. Die Nüsschen mit den Samen werden dabei mitgegessen und später unverdaut wieder ausgeschieden, was in der Natur zu einer natürlichen Verbreitung der Erdbeerpflanzen führt.

Wieso sind Erdbeeren gesund?

Erdbeeren sind gesund, weil in den Früchten zahlreiche wertvolle Nährstoffe enthalten sind. Der Vitamin-C-Gehalt liegt höher als bei Zitrusfrüchten und beträgt ca. 60 Milligramm pro 100 g Erdbeeren. Darüber hinaus enthalten die roten Beeren einen hohen Anteil an Folsäure, die vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden kann und für die Zellfunktion enorm wichtig ist. Die Inhaltsstoffe der Erdbeere wirken als Antioxidantien und bekämpfen im Stoffwechsel die freien Radikalen. Gleichzeitig wirken die Pflanzenstoffe entzündungshemmend und schützen die Gefäße vor Arterienverkalkung.

Woher kommt der Name für Erdbeeren?

Die lateinische Bezeichnung für Erdbeere lautet Fragaria und bedeutet so viel wie „Duften“. Der Name wurde im 14. Jahrhundert erstmalig für die roten Früchte verwendet. Im 18. Jahrhundert wurde er um den lateinischen Begriff vesca („essbar“) ergänzt. Die Bezeichnung Erdbeere ist auf die geringe Wuchshöhe der Pflanzen zurückzuführen. Wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei Erdbeeren nicht um Beerenfrüchte, sondern um sogenannte Sammelnussfrüchte.

Warum sollte man Erdbeeren mit Stroh abdecken?

In der Wachstumsphase der Erdbeeren von Ende April bis Anfang Juni hat sich das Abdecken des Bodens unter den Pflanzen mit Stroh bewährt. Durch diese Maßnahme trocknen die Früchte nach Regenfällen schneller ab, was einem Pilzbefall vorbeugt. Darüber hinaus bleiben die reifen Erdbeeren sauber und müssen nur partiell durch Waschen von Erde befreit werden. Wenn Sie die Erdbeeren mit Stroh abdecken, hält der Boden besser die Feuchtigkeit, da die Verdunstung eingedämmt wird. Insbesondere in der Reifephase benötigen die Pflanzen viel Wasser. Der beste Zeitpunkt zum Auslegen des Strohs ist gekommen, wenn die meisten Blütenblätter abgefallen sind und erste Früchte ausgebildet werden.

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